Horror Katze

Der Dosenöffner sitzt brav am PC und liest gerade die Nachrichten auf Tageschau.de, die Musikbox dudelt ihm angenehme Musik in sein Ohr und er ist gerade eigentlich auch ziemlich gut drauf und denkt an nichts böses …

… bis er auf die Seite schaut und seine Katze sieht, die gerade wieder einen Blick drauf hat, bei dem sich der Dosenöffner lieber nicht fragt, was ihr gerade im Katzenkopf umhergeht.

Aber der Dosenöffner findet, wenn er schon einmal so einen Blick zufällig mit seiner Kamera festgehalten hat, dann kann er auch gleich ein Fake-Filmplakat daraus machen, dessen Stimmung irgendwie zum Blick der Katze passt. 🙂

Paula die Horror-Katze
Paula die Horror-Katze

Gute Figur

Das haben Katzen im Laufe ihrer Entwicklung echt gut angestellt, dass sie immer eine gute Figur abgeben, ganz gleich was sie machen.

Selbst wenn sie nur den ganzen Tag faul auf der Fensterbank und ihrer geliebten Fußmatte liegen und sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen, sehen sie klasse dabei aus.

Die Katze Paula sonnt sich
Die Katze Paula sonnt sich

Politische Katze

Die Katze Paula ist offensichtlich ziemlich politisch. 🙂

Heute hat sie die alte Europa-Flagge aus einer Schublade herausgekramt und demonstrativ liegen lassen. Allerdings muss sie noch an ihrem Timing arbeiten, denn die Europa-Wahl war gestern 🙂

Die Katze Paula räumt um
Die Katze Paula räumt um

Handschuh ist viel toller! (Video)

Ha, Freunde! Bürste… das war gestern… sowas interessiert mich ab sofort nicht mehr, denn mein Dosenöffner hat jetzt einen Fellhandschuh für mich beschafft.

OK, ich gebe es zu: am Anfang konnte ich das Ding gar nicht leiden und sobald es auch nur in meine Reichweite kam, gab ich laut zu verstehen, dass ich das Ding nicht mehr und schlug es auch mit meinen Tatzen weg … aber das war vor einer Woche, denn inzwischen weiß ich nichts schöneres als dass mir mein Dosenöffner mit diesem Handschuh mein Fell schöner macht!

Damit ich mich an den Handschuh (Farbe und Geruch und so) gewöhne, hat er das Ding erstmal einfach frech auf meinem allerliebsten Platz liegen lassen ohne irgendwas damit zu tun.

Dann hat er ihn später mal angezogen aber ihn gar nicht in meine Nähe gebracht, sondern immer nur seine Hand darin irgendwo liegen lassen.

Danach ist er ab und zu mit dem Handschuh nahe gekommen und hat mich einfach nur mal kurz berührt und als ich dadurch bemerkt habe, dass der Handschuh gar nicht böse ist, konnte er dann auch gleich anfangen mich zu streicheln.

Nur am Kopf wollte ich das Ding dann erstmal nicht haben. Das geht erst seit gestern und jetzt habe ich auch gar keine Probleme mehr mit dem Ding.

Mein Fell wird seither von Tag zu Tag geschmeidiger und weicher und ich bin auch total entspannt nach so einer Streichel-Einheit. Inzwischen weiß ich also nichts was noch besser ist als mit so einem Ding ganz ganz lange gepflegt zu werden. 🙂

Bürsten-Suchtie (Video)

Seit mich mein Dosenöffner an den Gebrauch einer Katzenhaarbürste gewöhnt hat, bin ich total süchtig nach dem Teil. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag bürsten lassen – speziell auch dann, wenn mir dabei oben, auf meinem Lieblingsplatz auf dem Fensterbrett im Dachfenster, die Frühlingssonne angenehm warm auf den Pelz scheint …

Der Wert einer Katze

Heute ist Handwerker Tag … gleich 4 Termine stehen heute auf dem Kalender, weshalb ich mir heute einen freien Tag zuhause gegönnt habe.

Zwei Handwerker waren schon hier, um sich um Dinge zu kümmern, an die ich mich aber selbst besser nicht wagen wollte. Aber der zweite Handwerker, war schon echt eine Nummer für sich. 🙂

Im Gespräch habe ich ihm nebenbei die Info gegeben, dass heute noch jemand kommt um das große Katzenlaufrad abzuholen, das ich dem örtlichen Tierasyl für seine Katzen spende.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es lag einerseits an meiner Ausdrucksweise und andererseits an den nicht muttersprachlichen Deutschkenntnissen des Handwerkers, aber er dachte wohl, ich würde das Katzenlaufrad deshalb abgeben, weil ich mich auch von der Katze trennen wollen würde …

Jedenfalls schnurrte Paula schon die ganze Zeit um uns herum und tat in der ihr ganz eigenen völlig rücksichtslosen Art laut kund, dass sie sich mal wieder total unterkuschelt fühlt.

Da schlug mir der Handwerker doch tatsächlich vor, dass er jetzt gleich zur Bank fahren und mit Euro 1.000,- zurückkommen würde, wenn ich ihm meine Paula mitsamt Ausrüstung (also Korb und Futter usw) dann sofort mitgeben würde, weil er die Katze seiner Tochter schenken wolle.

Wupp!!!

Eintausend Euro ist schon ein gewaltig stolzer Preis für eine Katze, die gar keinen Stammbaum hat und ohnehin keine besondere Zuchtrasse ist.

Eintausend Euro dafür nie mehr Katzentoiletten machen zu müssen oder mit einem Katzenpopo im Gesicht aufzuwachen und endlich wieder mal Tee- und Duftlichter in der Wohnung brennen lassen zu können.

Eintausend Euro dafür nicht mehr ständig überall Katzenhaare entfernen zu müssen und gegenüber der Katze nicht mehr alles rechtfertigen und verteidigen zu müssen, was man sich in den eigenen Mund (statt in ihr Maul) steckt.

Eintausend Euro …

Naaaaaaa, natürlich habe ich nicht eine Sekunde überlegt, Freunde. Paula ist mein Schnuffelbuffel und die gebe ich nicht einmal her, wenn mir irgendjemand ernsthaft noch ein paar Nullen zwischen die Eins und das Komma packen würde.

Den Wert einer Katze, ob Rasse und Stammbaum oder nicht, kann man nicht mit Geld abgleichen. Der Wert einer Katze ist eine rein seelische Angelegenheit und ebenso wie man seine Seele nicht verkauft, verkauft man auch seine Katze nicht (des Geldes wegen) … und ich schon gar nicht, selbst wenn die Wahl „Essen oder Katze“ lauten würde.

Es mag schon Gründe geben sich von seiner Katze zu trennen. Das ist dann zwar traurig, aber doch gerechtfertigt oder sogar zum Wohl des Tieres … aber nur für Geld gibt man seine Katze niemals her. Niemals.

Also werde ich wohl auch morgen wieder mit einem Katzenpopo im Gesicht aufwachen und weiter Scheisse schaufeln …  und der Handwerker ging mit einer Empfehlung, mal mit seiner Tochter im Hammer Tierasyl vorbeizuschauen ohne Katze aus der Wohnung. 🙂

Die Katze Paula und der Katzenpapa
Die Katze Paula und der Katzenpapa

Eine traurige Woche mit viel Trost

Diese Woche war leider eine sehr traurige Woche, denn mein Vater ist leider am Mittwoch im Krankenhaus verstorben.

Zum Glück konnte ich an diesen Tagen wenigstens bei ihm sein, aber es ist einfach schwer jemanden herzugeben, den man liebt – auch wenn es nach so langer immer schwerer werdenden Krankheit ohne realistische Aussicht auf Genesung und in Anbetracht seiner Verfassung vermutlich eher eine Erlösung für ihn war.

Paula war zuhause bestens durch eine sehr nette und liebevolle Katzensitterin betreut, so dass ich meine Katze nach meiner Rückkehr in absolut ausgeglichener Stimmung antraf. Beim Besuch der Katzensitterin gestern habe ich auch gleich bemerkt, dass sich die beiden sehr nahe sind.

Für mich sind die Tage nun eben besonders traurig, erst recht wenn man alleine in der Ferne wohnt. In meinem alten Zuhause im Süden kann ich nicht so traurig sein, das kann ich nur hier fern ab, in meinem neuen Zuhause in NRW.

Freundschaften pflege ich nicht in besonders großem Umfang, weil das nicht so meine Art ist. Zwei Menschen gibt es aber, die ich durchaus als enge Freunde bezeichnen würde und die ich mir über das einsame Wochenende über als Beistand hier gewünscht hätte, nur leider hatte von diesen jetzt am Wochenende keine Zeit (die eine hätte nur kurz Zeit gehabt und dann eine Party und andere hat Urlaub). Ich mache das niemand zum Vorwurf (1. hat jeder sein eigenes Leben und 2. was soll so ein Vorwurf schon bringen), aber ihnen zuliebe wünsche ich, dass es ihnen anders ergeht als mir, wenn sie mal an meiner Stelle sind.

Aber gerade wenn man nichts zu tun hat (weil am Wochenende nicht gearbeitet wird), wäre ich wirklich über Gesellschaft froh gewesen, denn seinen Vater verliert man nur einmal im Leben und das ist schon eine Sache, mit der man erstmal umgehen lernen muss. Jede(r) der/die das schon selbst erlebt hat, wird das verstehen.

Nur die Katze scheint zu merken, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht wie sonst, denn sie kommt in wesentlich kürzeren Abständen als sonst zu mir und folgt mir überall hin. Das tat sie zwar auch sonst schon, manchmal aber erst, wenn ich nach 1-2 Minuten nicht mehr zurückgekommen bin. Jetzt gerade läuft sie mir wie ein kleiner Hund auf Schritt und Tritt hinterher.

Aber es tut gut von so einem kleinen Kuscheltiger ständig „gestört“ und „belästigt“ zu werden. Die einzigen Seelen, die eben absolut bedingungslos für einen da sind, wenn es einem schlecht geht, wohnen wohl tatsächlich in Tieren.

Die Trostkatze Paula
Die Trostkatze Paula

Ich bin Gmork (Bild)

Kennt ihr noch „Gmork“ bzw. die Szene mit Gmork, dem Werwolf, im Film „Die unendliche Geschichte“ aus dem Jahr 1984?

Falls ja, fühlt ihr euch hier vielleicht ein wenig daran erinnert …

Ich bin so Gmork heute
Ich bin so Gmork heute