Handschuh ist viel toller! (Video)

Ha, Freunde! Bürste… das war gestern… sowas interessiert mich ab sofort nicht mehr, denn mein Dosenöffner hat jetzt einen Fellhandschuh für mich beschafft.

OK, ich gebe es zu: am Anfang konnte ich das Ding gar nicht leiden und sobald es auch nur in meine Reichweite kam, gab ich laut zu verstehen, dass ich das Ding nicht mehr und schlug es auch mit meinen Tatzen weg … aber das war vor einer Woche, denn inzwischen weiß ich nichts schöneres als dass mir mein Dosenöffner mit diesem Handschuh mein Fell schöner macht!

Damit ich mich an den Handschuh (Farbe und Geruch und so) gewöhne, hat er das Ding erstmal einfach frech auf meinem allerliebsten Platz liegen lassen ohne irgendwas damit zu tun.

Dann hat er ihn später mal angezogen aber ihn gar nicht in meine Nähe gebracht, sondern immer nur seine Hand darin irgendwo liegen lassen.

Danach ist er ab und zu mit dem Handschuh nahe gekommen und hat mich einfach nur mal kurz berührt und als ich dadurch bemerkt habe, dass der Handschuh gar nicht böse ist, konnte er dann auch gleich anfangen mich zu streicheln.

Nur am Kopf wollte ich das Ding dann erstmal nicht haben. Das geht erst seit gestern und jetzt habe ich auch gar keine Probleme mehr mit dem Ding.

Mein Fell wird seither von Tag zu Tag geschmeidiger und weicher und ich bin auch total entspannt nach so einer Streichel-Einheit. Inzwischen weiß ich also nichts was noch besser ist als mit so einem Ding ganz ganz lange gepflegt zu werden. 🙂

Bürsten-Suchtie (Video)

Seit mich mein Dosenöffner an den Gebrauch einer Katzenhaarbürste gewöhnt hat, bin ich total süchtig nach dem Teil. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag bürsten lassen – speziell auch dann, wenn mir dabei oben, auf meinem Lieblingsplatz auf dem Fensterbrett im Dachfenster, die Frühlingssonne angenehm warm auf den Pelz scheint …

Guten Abend, gut Nacht

Seit Paula bei mir eingezogen ist gehörte mein Bett nicht mehr mir alleine, das war relativ schnell klar – zumindest für Paula.

Es gibt natürlich sehr unterschiedliche Meinungen darüber, ob eine Katze mit ins Bett dürfen soll oder nicht. Ich muss eingestehen, dass es bis zu Paulas Ankunft eine Katze im Bett für mich ein „No Go“ war. Mehr noch: ich hatte es sogar zur Bedingung gemacht, dass (sollte ich jemals eine Wohnung wieder mit einer Katze teilen) die Katze nicht einmal ins Schlafzimmer darf.

Aber wie das so ist… der Katzenpapa denkt, aber die Katze lenkt.

Ich erinnere mich mich nicht mehr wie lange es gedauert hat, aber innerhalb ganz weniger Tage war es schon Routine, dass Paula Nachts ebenfalls im Bett pennt… da ließ sich auch gar nichts anderes machen.

Ich muss aber auch sagen, dass Paula extrem wenig haart. Ich kenne das von allen anderen Katzen sehr viel extremer. Bei Paula muss man die Haare auf Polstern und Kissen, auf denen sie liegt schon suchen. Ich scheine in dieser Hinsicht mit diesem Tier ein ziemlich glückliches Händchen gehabt zu haben.

Die Katze Paula - Schnurriges und Schmusiges
Die Katze Paula – Schnurriges und Schmusiges

Die erste Zeit legte sich Paula dezent am Fußende in eine Ecke. Das war die Nacht durch oft etwas mühsam, denn ich musste schon aufpassen, dass ich mich nicht zu spontan drehte und wendete und dabei womöglich die ebenfalls schlafende und daher nicht so schnell reagierende Katze mit meinen Füßen traf.

Wenn ich die Beine etwas auseinander hatte, pennte Paula mit Vorliebe zwischen den Beinen. Das war dann natürlich noch blöder und auf Dauer unbequemer für mich, daher habe ich mir ziemlich schnell abgewöhnt noch so zu liegen – selbst wenn es im Sommer Nachts ziemlich heiß war.

Irgendwann vor einigen Monaten – ich weiß gar nicht mehr wie das genau gekommen ist – begann Paula dann nicht mehr am Fußende zu schlafen, sondern legt sich seither immer zwischen meine Seite und meinen Oberarm um dort laut schnurrend einzuschlafen. Wenn es kalt ist merke ich, dass sie sich dabei ziemlich an mich drückt.

Das wäre eigentlich auch unbequem für mich, wenn ich die ganze Nacht so liegen müsste, aber sobald ich eingeschlafen bin, scheint Paula aufzustehen und dann in ihre Kuschel-Höhle umzuziehen, die direkt neben dem Bett steht und die ich kuschelig warm eingerichtet habe.

Ich glaube nicht dass sie nur deshalb bei mir bleibt, bis ich eingeschlafen bin. Ich glaube eher, dass ich in dieser Position (bei der ich mit meinem Gesicht recht nah an Paula bin) nach dem Einschlafen alsbald mit Schnarchen beginne. Daher glaube ich eher, dass es meine Schlaf-Akustik ist, welche die Katze dann über einen Ortswechsel nachdenken lässt.

Am Anfang hatte ich heftige Probleme einzuschlafen, wenn Paula so bei mir lag. Ihre deutlich spürbaren Atmenbewegungen und auch die schnelle Frequenz ihres beim Schnurren hörbaren Atmens passte so gar nicht zu meinen tieferen und ruhigeren Atemzügen und brachte mich regelrecht aus dem Konzept ruhig atmend einzudämmern. Inzwischen hat sich das aber gelegt und wenn ich mal einschlafe ohne dass etwas neben mir schnurrt, dann fehlt mir schon regelrecht etwas.

Ist schon seltsam wie schnell man sich an sowas gewöhnt und damit meine ich nicht nur mich, sondern auch meine Katze. Paula macht sich zur Schlafenszeit manchmal auch direkt bemerkbar, dass es jetzt Zeit für mich wird ins Bett zu gehen. Dann sitzt sie am Eingang zum Schlafzimmer und miaut bis ich hinterher komme.

Nun, ich würde wirklich nicht sagen, dass ich mir von meiner Katze den Tagesablauf diktieren lasse (zumal ich sehr oft sehr früh ins Bett gehe, weil ich morgens immer ein Problem damit habe auszuschlafen und sehr häufig schon um 04:00 Uhr oder 04:30 Uhr ungewollt senkrecht im Bett stehe und nicht mehr einschlafen kann), aber ich muss doch sagen, wenn ich die Gelegenheit habe mit der Katze kuschelnd einzuschlafen, lasse ich mich doch ganz gern überreden ins Bett zu liegen, anstatt vielleicht noch eine Stunde wach zu bleiben.

Ich denke, dass jeder, der ebenfalls von seiner Katze im Bett bekuschelt wird, da eine ziemlich ähnliche Einstellung haben wird. 🙂

Interessant finde ich aber folgende Beobachtung: dieses ankuschelnde Verhalten zeigt Paula wirklich nur im Bett im Schlafzimmer, aber auf sonst keiner anderen Liege-Gelegenheit in meiner Wohnung. Ich kann mich auf der Couch vor dem Fernsehen hinlegen so oft und lange ich will, da bleibt Paula immer ca. 20cm auf Abstand, wenn sie sich dazulegt. Bisher bin ich noch nicht dahintergekommen, was im Schlafzimmer hier einen Unterschied macht.

Aber mit dem Versuch seine Katze und deren Verhalten bis ins Detail zu verstehen verbringt man eigentlich auch ein ganzen Katzenleben … und immer, wenn man denkt, jetzt hat man seine Katze endlich durchschaut und kann ihr Verhalten berechnen, macht sie wieder genau das Gegenteil dessen, was man von ihr gewohnt ist.

So sind sie. Deshalb mögen wir sie auch.

Die Katze Paula - Schnurriges und Schmusiges
Die Katze Paula – Schnurriges und Schmusiges