Bürsten-Suchtie (Video)

Seit mich mein Dosenöffner an den Gebrauch einer Katzenhaarbürste gewöhnt hat, bin ich total süchtig nach dem Teil. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag bürsten lassen – speziell auch dann, wenn mir dabei oben, auf meinem Lieblingsplatz auf dem Fensterbrett im Dachfenster, die Frühlingssonne angenehm warm auf den Pelz scheint …

Der Wert einer Katze

Heute ist Handwerker Tag … gleich 4 Termine stehen heute auf dem Kalender, weshalb ich mir heute einen freien Tag zuhause gegönnt habe.

Zwei Handwerker waren schon hier, um sich um Dinge zu kümmern, an die ich mich aber selbst besser nicht wagen wollte. Aber der zweite Handwerker, war schon echt eine Nummer für sich. 🙂

Im Gespräch habe ich ihm nebenbei die Info gegeben, dass heute noch jemand kommt um das große Katzenlaufrad abzuholen, das ich dem örtlichen Tierasyl für seine Katzen spende.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es lag einerseits an meiner Ausdrucksweise und andererseits an den nicht muttersprachlichen Deutschkenntnissen des Handwerkers, aber er dachte wohl, ich würde das Katzenlaufrad deshalb abgeben, weil ich mich auch von der Katze trennen wollen würde …

Jedenfalls schnurrte Paula schon die ganze Zeit um uns herum und tat in der ihr ganz eigenen völlig rücksichtslosen Art laut kund, dass sie sich mal wieder total unterkuschelt fühlt.

Da schlug mir der Handwerker doch tatsächlich vor, dass er jetzt gleich zur Bank fahren und mit Euro 1.000,- zurückkommen würde, wenn ich ihm meine Paula mitsamt Ausrüstung (also Korb und Futter usw) dann sofort mitgeben würde, weil er die Katze seiner Tochter schenken wolle.

Wupp!!!

Eintausend Euro ist schon ein gewaltig stolzer Preis für eine Katze, die gar keinen Stammbaum hat und ohnehin keine besondere Zuchtrasse ist.

Eintausend Euro dafür nie mehr Katzentoiletten machen zu müssen oder mit einem Katzenpopo im Gesicht aufzuwachen und endlich wieder mal Tee- und Duftlichter in der Wohnung brennen lassen zu können.

Eintausend Euro dafür nicht mehr ständig überall Katzenhaare entfernen zu müssen und gegenüber der Katze nicht mehr alles rechtfertigen und verteidigen zu müssen, was man sich in den eigenen Mund (statt in ihr Maul) steckt.

Eintausend Euro …

Naaaaaaa, natürlich habe ich nicht eine Sekunde überlegt, Freunde. Paula ist mein Schnuffelbuffel und die gebe ich nicht einmal her, wenn mir irgendjemand ernsthaft noch ein paar Nullen zwischen die Eins und das Komma packen würde.

Den Wert einer Katze, ob Rasse und Stammbaum oder nicht, kann man nicht mit Geld abgleichen. Der Wert einer Katze ist eine rein seelische Angelegenheit und ebenso wie man seine Seele nicht verkauft, verkauft man auch seine Katze nicht (des Geldes wegen) … und ich schon gar nicht, selbst wenn die Wahl „Essen oder Katze“ lauten würde.

Es mag schon Gründe geben sich von seiner Katze zu trennen. Das ist dann zwar traurig, aber doch gerechtfertigt oder sogar zum Wohl des Tieres … aber nur für Geld gibt man seine Katze niemals her. Niemals.

Also werde ich wohl auch morgen wieder mit einem Katzenpopo im Gesicht aufwachen und weiter Scheisse schaufeln …  und der Handwerker ging mit einer Empfehlung, mal mit seiner Tochter im Hammer Tierasyl vorbeizuschauen ohne Katze aus der Wohnung. 🙂

Die Katze Paula und der Katzenpapa
Die Katze Paula und der Katzenpapa

Eine traurige Woche mit viel Trost

Diese Woche war leider eine sehr traurige Woche, denn mein Vater ist leider am Mittwoch im Krankenhaus verstorben.

Zum Glück konnte ich an diesen Tagen wenigstens bei ihm sein, aber es ist einfach schwer jemanden herzugeben, den man liebt – auch wenn es nach so langer immer schwerer werdenden Krankheit ohne realistische Aussicht auf Genesung und in Anbetracht seiner Verfassung vermutlich eher eine Erlösung für ihn war.

Paula war zuhause bestens durch eine sehr nette und liebevolle Katzensitterin betreut, so dass ich meine Katze nach meiner Rückkehr in absolut ausgeglichener Stimmung antraf. Beim Besuch der Katzensitterin gestern habe ich auch gleich bemerkt, dass sich die beiden sehr nahe sind.

Für mich sind die Tage nun eben besonders traurig, erst recht wenn man alleine in der Ferne wohnt. In meinem alten Zuhause im Süden kann ich nicht so traurig sein, das kann ich nur hier fern ab, in meinem neuen Zuhause in NRW.

Freundschaften pflege ich nicht in besonders großem Umfang, weil das nicht so meine Art ist. Zwei Menschen gibt es aber, die ich durchaus als enge Freunde bezeichnen würde und die ich mir über das einsame Wochenende über als Beistand hier gewünscht hätte, nur leider hatte von diesen jetzt am Wochenende keine Zeit (die eine hätte nur kurz Zeit gehabt und dann eine Party und andere hat Urlaub). Ich mache das niemand zum Vorwurf (1. hat jeder sein eigenes Leben und 2. was soll so ein Vorwurf schon bringen), aber ihnen zuliebe wünsche ich, dass es ihnen anders ergeht als mir, wenn sie mal an meiner Stelle sind.

Aber gerade wenn man nichts zu tun hat (weil am Wochenende nicht gearbeitet wird), wäre ich wirklich über Gesellschaft froh gewesen, denn seinen Vater verliert man nur einmal im Leben und das ist schon eine Sache, mit der man erstmal umgehen lernen muss. Jede(r) der/die das schon selbst erlebt hat, wird das verstehen.

Nur die Katze scheint zu merken, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht wie sonst, denn sie kommt in wesentlich kürzeren Abständen als sonst zu mir und folgt mir überall hin. Das tat sie zwar auch sonst schon, manchmal aber erst, wenn ich nach 1-2 Minuten nicht mehr zurückgekommen bin. Jetzt gerade läuft sie mir wie ein kleiner Hund auf Schritt und Tritt hinterher.

Aber es tut gut von so einem kleinen Kuscheltiger ständig „gestört“ und „belästigt“ zu werden. Die einzigen Seelen, die eben absolut bedingungslos für einen da sind, wenn es einem schlecht geht, wohnen wohl tatsächlich in Tieren.

Die Trostkatze Paula
Die Trostkatze Paula

Fotos und Leckerlis

Ich schau nur dann immer brav in Richtung Fotokamera, wenn mein Dosenöffner in der gleichen Hand auch das Leckerli hält, das ich haben will …

Leckerli bei der Kamera
Leckerli bei der Kamera

Ich bin Gmork (Bild)

Kennt ihr noch „Gmork“ bzw. die Szene mit Gmork, dem Werwolf, im Film „Die unendliche Geschichte“ aus dem Jahr 1984?

Falls ja, fühlt ihr euch hier vielleicht ein wenig daran erinnert …

Ich bin so Gmork heute
Ich bin so Gmork heute

Da bin ich (Bild)

Die Katze Paula - Der schnurrige Katzenblog
Die Katze Paula – Der schnurrige Katzenblog

Zur Zeit schafft es mein Dosenöffner gerade noch meine Instagram-Seite einigermaßen aktuell zu halten, aber der Blog hier kommt definitiv zu kurz.

In den letzten Tagen gab es einiges zu tun, worüber ich euch bald noch berichten werde und jetzt am Wochenende wird das leider auch nicht besser, aber in der kommenden Woche gibt es dann wieder druckfrische Beiträge von mir hier im Blog. 🙂

Miau!

Tasso e.V. Covergirl

Die Katze Paula ist gerade Covergirl auf der Facebook-Seite von Tasso e.V. (einen Link zu diesem Verein findet ihr auch schon immer in unseren Link-Empfehlungen).

Link zur: Facebook-Fanpage von Tasso e.V.

Da darf man schon ein wenig stolz sein. 🙂

Die Katze Paula ist heute mal stolz
Die Katze Paula ist heute mal stolz

UUUUUÖÖÖÖÖÖ ÄÄÄÄÄÄÄUUUUUÖÖÖÖÖ!!!

Nein, ich bin nicht eingeschlafen und mit dem Kopf auf die Tastatur geknallt!

Die nicht besonders sinnig klingende Überschrift zu diesem Beitrag soll ungefähr die Geräuschkulisse wiedergeben, die im Hausflur zu hören ist, wenn ich mich erdreiste die Wohnung zu verlassen ohne meine Katze mitzunehmen … und dieses Meckern hört man sogar noch drei Stockwerke tiefer im Hausflur.

In vielerlei Hinsicht habe ich das Gefühl, dass die Seele meiner Katze Paula im falschen Körper wohnt, denn sehr viel an ihrem Verhalten erinnert mich weniger an das Verhalten einer Katze, als viel eher an das Verhalten eines treuen Hundes.

Die Katze Paula kann auch laut sein
Die Katze Paula kann auch laut sein

Dass sie mir in der Wohnung zum Beispiel auf Schritt und Tritt hinterherläuft und mich keine Sekunde aus den Augen lässt und das sie treu und still vor der geschlossenen Badezimmertüre auf mich wartet, bis ich wieder herauskomme, ist auch so eine Sache, die ich eher von einem Hund als einer Katze erwarten würden.

Und dieses Jaulen, das regelmäßig durch den Hausflur schallt, sobald ich aus der Wohnung bin, ist auch eher eine Hundesache (insb. was die Intonierung betrifft, die eher an einen Husky erinnert).

Keine Ahnung warum die Katze mich so sehr liebt oder (vielleicht nehme ich das als Dosenöffner eben auch falsch wahr) so große Besitzansprüche auf mich hat, dass sie nicht damit klarkommt, wenn auch mal das gemeinsame Zuhause verlasse.

Meine Nachbarn sagen zwar, sie hören die Katze immer wieder (vor allem wohl bei solchen Gelegenheiten), aber es stört sie nicht. Immerhin geht das Theater auch nicht lange.

Aber man braucht schon eine gewissere innere Härte, damit man nicht weich wird und doch wieder zur Katze zurückgeht – in dem Fall würde man ja nichts mehr erledigt bekommen, keine Besorgungen und nicht einmal den Müll könnte man noch rausbringen. Das würde der Katze auf Dauer sicher auch nicht gefallen…

Obwohl ich schon aus Kinder- und Jugendtagen viel Erfahrung im Umgang mit Katzen habe: hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich mich von solch einem kleinen knuffigen Terror-Tiger so dermaßen meinem Alltag bestimmen lasse … ich hätte ihm sicherlich mit einer lässigen Geste den Vogel gezeigt.